"Das letzte Haus" (Arbeitstitel)

Genre: Paranormaler Horror / Mystery
Laufzeit: ~90 Minuten
Drehorte: Haus (alle Etagen), Garten, Garage, Carport, Gartenhaus, Spielplatz


Story-Zusammenfassung

Dorina (14) und Sofia (13) haben das Haus für sich allein, während Dorinas Eltern verreist sind. Alles scheint normal, bis es eines Abends an der Tür klingelt – doch draußen ist niemand. Stattdessen liegt ein altes, vergilbtes Paket auf der Fußmatte.

Darin: Ein Tagebuch, das von einem Mädchen namens Delia (?!?) erzählt, das vor 20 Jahren genau hier verschwand. Doch das Haus ist doch ein Neubau? Wie kann das sein?

Mit jeder Seite, die sie lesen, geschehen seltsamere Dinge. Schatten bewegen sich in den Ecken, Stimmen flüstern in der Nacht, und im Badezimmer tropft schwarzes Wasser aus dem Duschkopf …

 

🎬 PROLOG – DER ABSCHIED

Szene 1: Dorina und ihr Vater

Ort: Küche, Dorinas Haus
Zeit: Später Nachmittag

(Dorina sitzt am Küchentisch, das Handy in der Hand. Ihr Vater, in Arbeitskleidung, packt seinen Koffer für eine Geschäftsreise. Es herrscht eine angespannt ruhige Atmosphäre.)

Vater (schaut auf die Uhr, spricht ruhig aber mit einem Hauch von Sorge):
„Ich hab alles für dich erledigt. Die Nummer von deiner Mutter und meine Flugzeiten sind auf dem Zettel. Ruf mich an, wenn irgendwas ist, okay?“

Dorina (ohne den Blick vom Handy zu nehmen, mit einem leichten Seufzer):
„Ja, passt schon, keine Sorge.“

Vater (geht zur Tür, hält inne und schaut sie nochmal an, fast wie ein letzter Blick, der etwas wie Sorge verrät):
„Und Dorina… bitte keine Horrorfilme bis drei Uhr morgens, ja?“

Dorina (lächelt leicht, aber etwas genervt):
„Ja, Papa. Keine Sorge. Ich bin doch kein kleines Kind mehr.“

(Vater geht zur Tür, zieht seinen Koffer hinter sich her und dreht sich nochmal um.)

Vater (mit ernster Stimme, fast ein letztes Mal, als er sich umdreht):
„Und pass auf dich auf, ja?“

Dorina (nickt, aber ohne wirklich zuzuhören, geht zum Fenster und schaut nach draußen):
„Ja, mach ich.“

(Vater verlässt das Haus, der Klang der Tür, die ins Schloss fällt, hallt nach. Dorina schaut ihm nach, dann sieht sie zur Kamera, ein unbehagliches Gefühl überkommt sie.)

CUT.


🕒 NACH DER ANKUNFT – BEVOR ES KLINGELT

Szene 2: Sofia kommt an

Ort: Wohnzimmer, Dorinas Haus
Zeit: Früher Abend

(Sofia steht vor der Tür. Dorina öffnet sie. Eine Spannung zwischen den beiden ist spürbar, als sie sich in die Arme fallen.)

Dorina (mit einem Lächeln, das etwas angespannt wirkt):
„Endlich bist du da! Alles klar bei dir?“

Sofia (schaut umher, leicht irritiert, als ob etwas nicht stimmt):
„Ja, alles gut… Aber irgendwie fühlt sich das hier… anders an. Irgendwie… still.“

Dorina (wirft einen schnellen Blick auf die leeren, ruhig wirkenden Räume, als ob sie selbst einen Moment braucht, um das zu begreifen):
„Stimmt. Aber keine Sorge, wir machen uns ’ne gute Zeit.“

(Dorina geht zurück ins Wohnzimmer, Sofia folgt ihr und sieht die leeren Regale im Haus.)

Sofia (mit einem Schmunzeln, während sie sich hinsetzt):
„Die Küche ist leer wie immer. Du solltest vielleicht mal einkaufen.“

Dorina (leicht nervös, schaut auf ihr Handy):
„Mein Vater hat nie etwas im Haus, das ist nichts Neues. Wir können ja später etwas bestellen.“

(Sofia blickt auf das Wohnzimmer, die Atmosphäre ist merkwürdig still, fast bedrückend.)

Sofia (nach einer Pause, mit einem schiefen Grinsen):
„Ich hoffe, du hast trotzdem Netflix und Snacks.“

Dorina (schaut auf ihr Handy, fast schon abwesend):
„Klar, keine Sorge.“

(Plötzlich ein leichtes Klopfen an der Terrassentür. Dorina sieht irritiert nach draußen, aber niemand ist zu sehen.)

Dorina (blickt durch das Fenster, dann dreht sie sich zu Sofia):
„Hast du das gehört?“

Sofia (schaut auf, aber sieht ebenfalls nichts und zuckt mit den Schultern):
„Das war vielleicht der Wind.“

(Sie gehen wieder ins Wohnzimmer, doch das Gefühl der Unruhe bleibt.)


1. DER ANFANG – DAS MYSTERIÖSE TAGEBUCH

Szene 3: Das Tagebuch

Ort: Wohnzimmer, Dorinas Haus
Zeit: Abend

(Dorina und Sofia sind auf dem Sofa, lesen durch ihre Handys und unterhalten sich über den Tag. Plötzlich klingelt es an der Tür. Dorina geht langsam und öffnet. Vor der Tür liegt ein altes, vergilbtes Tagebuch.)

Dorina (nimmt das Tagebuch in die Hand, verwirrt und blickt zu Sofia):
„Was ist das? Wer stellt so was einfach vor die Tür?“

Sofia (geht zur Tür und schaut ebenfalls, sie sieht sich das Buch genauer an):
„Sieht aus wie etwas aus einem Antiquariat. Vielleicht ein Scherz von einem Nachbarn?“

Dorina (hält das Tagebuch, zögert dann und geht damit ins Wohnzimmer):
„Das ist irgendwie gruselig.“

(Sofia setzt sich, schaut sich das Buch an und schlägt es auf.)

Sofia (liest laut von der ersten Seite):
„Das Tagebuch von Anna Schwarz, 1898.“

Dorina (sieht von ihrem Handy auf, skeptisch):
„1898? Das ist ja schon fast 130 Jahre alt! Woher kommt das?“

Sofia (blättert weiter und bleibt bei einem bestimmten Eintrag stehen, dann friert sie ein):
„Hier… Hier steht was von einem Ritual… Das ist... merkwürdig.“

(Dorina sieht Sofia fragend an.)

Dorina (unruhig, fast schon nervös):
„Was? Was steht da?“

Sofia (liest laut und ihre Stimme klingt immer verängstigter):
„...und wenn die Uhr Mitternacht schlägt, dann wirst du sehen, was wir gemacht haben…“

(Die Seiten blättern von selbst weiter.)

Dorina (erschrocken, springt auf):
„Das ist nicht normal, Sofia! Ich will das nicht mehr sehen!“

Sofia (bleibt ruhig, aber unsicher):
„Beruhig dich. Es ist wahrscheinlich nur ein Scherz. Siehst du das nicht? Ein alter Trick oder so.“

Dorina (hebt das Tagebuch in die Luft, dann lässt sie es schnell wieder auf den Tisch fallen, als das Licht flackert.)*

Dorina (mit zittriger Stimme):
„Ich weiß nicht… Ich habe das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt.“


2. DAS UNHEIL BEGINNT

Szene 4: Der kalte Schauer

Ort: Badezimmer, Dorinas Haus
Zeit: Nacht

(Sofia steht unter der Dusche, das Wasser wird plötzlich eiskalt.)

Sofia (zieht den Duschkopf aus der Halterung und dreht den Wasserhahn, verwirrt und frustriert):
„Was zum…?“

(Sie dreht sich um, die nassen Füße hinterlassen Spuren auf dem Boden. Als sie den Spiegel anschaut, wird sie von einem eisigen Schauer erfasst.)

Sofia (wische mit einem Handtuch über den Spiegel, sieht sich jedoch mit leerem Blick an. Ihr Spiegelbild grinst seltsam, während sie selbst nur starrt.)

Sofia (erschrocken, spricht fast unhörbar zu sich selbst):
„Was ist mit dir los?“

(Sie dreht sich schnell um, doch der Spiegel ist wieder normal. Sie atmet erleichtert auf.)


3. NÄCHTLICHE ERLEBNISSE – DIE KAMERA LÜGT NICHT

Szene 5: Die Überwachungskameras

Ort: Wohnzimmer, Dorinas Haus
Zeit: Späte Nacht

(Dorina und Sofia installieren Überwachungskameras im Haus, um sicherzustellen, dass nichts Unheimliches passiert.)

Dorina (tippt auf dem Bildschirm ihres Handys):
„Jetzt sind wir sicher. Wir haben alles im Blick.“

Sofia (lacht nervös, geht zur Kamera und überprüft sie):
„Ich hoffe, du hast nicht vor, einen Gruselfilm zu gucken, während wir das hier beobachten.“

(Die Kameras zeigen Sofias Bewegung im Haus. Sie sieht sich den Bildschirm an, als plötzlich Sofia auf den Aufnahmen in Zeitlupe zu sehen ist, wie sie regungslos in der Küche steht.)

Dorina (zeigt auf den Bildschirm, aufgeregt):
„Sofia, schau! Du hast dich da hinbewegt!“

Sofia (verwirrt und schockiert):
„Was? Ich habe mich die ganze Zeit hier auf dem Sofa aufgehalten!“

Dorina (zeigt auf den Bildschirm, während die Aufnahme zeigt, wie Sofia nach unten geht und dann stundenlang unbeweglich bleibt.)

Sofia (angstvoll):
„Das kann nicht sein… Ich war die ganze Zeit hier!“

(Es wird plötzlich sehr still, die Atmosphäre im Raum ist schwer.)


🔥 FINALE – SOFIAS VERSCHWINDEN & DIE FALSCHE AUFLÖSUNG

Szene 6: Das Ritual und Sofias Verschwindung

Ort: Keller, Dorinas Haus
Zeit: Mitternacht

(Dorina und Sofia finden ein Ritualbuch, das Hinweise auf Sofias Namen enthält.)

Dorina (liest laut von den Seiten des Buches):
„Sofia…“ (schlägt das Buch weiter auf und bemerkt, dass ihre Handschrift sich verändert.)

(Plötzlich reißt der Boden auf, ein schwarzes Loch bildet sich unter Sofia. Sie beginnt zu schreien und wird von der Dunkelheit verschlungen.)

Sofia (schreit verzweifelt):
„Dorina, hilf mir! Lass mich nicht los!“

(Dorina kann nicht greifen, sie fühlt sich machtlos. Sofia wird von der Dunkelheit verschlungen, während sie weint und verzweifelt ruft.)

Stimmen aus der Tiefe (kalte, unheilvolle Stimmen):
„Sie gehört uns!“

(Das Loch schließt sich, alles wird wieder still.)


📖 DAS NEUE TAGEBUCH

Szene 7: Das Tagebuch und Dorinas Schock

Ort: Dorinas Zimmer, am nächsten Morgen
Zeit: Früh am Morgen

(Dorina wacht erschrocken auf, blickt sich um, aber Sofias Bett ist leer. Sie sucht nach dem Tagebuch und findet es auf ihrem Nachttisch. Der Name hat sich verändert.)

Dorina (flüstert erschrocken, während sie das Tagebuch aufschlägt):
„Sofia…“

(Sie liest die erste Seite, dann sieht sie sich um. Plötzlich ist alles still.)

Dorina (liest die erste Seite laut):
„Ich bin noch hier.“


🎬 LETZTE SZENE – ÜBERWACHUNGSKAMERA (SPIELPLATZ, NACHT)

(Die Kamera zeigt den Spielplatz. Die Schaukel bewegt sich langsam. Sofias Gestalt erscheint auf der Rutsche, ihr Blick leer. Sie öffnet den Mund, aber kein Ton kommt heraus.)

(Die Kamera verzerrt sich, dann bricht sie ab.)


ENDE.